Lange war es
hier wieder still – mea culpa, mea maxima culpa!
In der Zeit habe ich überlegt, wie
genau ich den Blog hier führen möchte. Ich hatte zwar geplant,
häufiger hier Rezensionen einzustellen, aber die wirkliche Muße
dazu finde ich doch zu selten :( Irgendwie ist das Leben da doch zu
hektisch. Daher möchte ich mich lieber auf kürzere Empfehlungen
beschränken – die es dafür dann aber regelmäßiger geben wird.
Gelesen und gehört in den letzten Wochen
Romy Wolf: Die Spione von Edinburgh
Eine bezaubernde, spukige E-Book-Serie,
von der bisher drei Teile erschienen sind. Romy Wolf entführt den Leser ins
spätviktorianische Edinburgh – und die Stadt wird ganz ihrem Ruf
als Hochburg des Spuks gerecht.
Das muss in der ersten Episode auch die
junge Ada Quinn lernen. Sie ist ein Waisenmädchen mit einer
mysteriösen Vergangenheit, dass von der gutherzigen, wenn auch
bitterarmen Familie Quinn aufgenommen wurde. Eine innige Beziehung hat sie zu dem gelähmten Ollie, dem einzigen Sohn der Quinns – einem
aufgeweckten Jungen mit einer Leidenschaft für Kriminalromane.
Eines Tages erhält Ada unerwartet das
Angebot, als Hausmädchen in Thimble House zu arbeiten, und nimmt es
dankbar an. Ist es doch eine viel bessere Arbeit, als die in den
Fabriken – und da sie dazu nach Thimble House zieht, beschlagnahmt
sie auch keinen Platz mehr in der ohnehin schon winzige Wohnung der
Quinns. Doch schon bald bemerkt Ada, das einiges in Thimble House
nicht mit rechten Dingen zugeht: ein Verrückter im Dachgeschoss,
eine Hausherrin die fast nie ihr Zimmer verlässt, Séancen, bei
denen Ada unheimliche Stimmen hört. Und Ollie erkennt, dass dahinter
ein gefährliches Geheimnis steckt – vor dem auch Ada nicht sicher
ist.
Da ich nicht spoilern will, wie die
erste Episode für Ada ausgeht, verrate ich euch hier nichts über
den Inhalt der zweiten und dritten Episode, aber nur soviel (und wer
es gelesen hat, wird es verstehen): Ich liebe Finley und Lear <3 Ach, im Grund sind mir alle Charaktere wahnsinnig sympathisch. Ich bin schon sehr auf die folgenden Episoden
gespannt und was noch für sie in petto ist.
Erin Morgenstern: The Night Circus
The Night Circus habe ich nicht
gelesen, sonder gehört – erzählt von Jim Dale, den ich als
Erzähler bereits aus Pushing Daisies kannte. Seine wunderbare Art zu
erzählen hat mir dann auch den Einstieg in den Roman sehr
erleichtert, wie ich hier gestehen muss.
The Night Circus besticht besonders
durch seine Atmosphäre, durch bezaubernde Bilder und es dauert
recht lange, bis der Plot an Fahrt aufnimmt. Am Anfang fand ich den
Roman daher auch etwas zäh und, da viel zwischen Perspektiven und in
der Zeit gesprungen wird, hatte ich Probleme, mich darin zurecht zu
finden. Der Roman hatte etwas von einem Puzzle und erst zum Ende hat
sich dann das Bild gezeigt, was aus den einzelnen Teilen
zusammengesetzt wurde – das war dann aber wiederum meisterhaft.
Den Inhalt zu umreißen, fällt mir
auch etwas schwer. Die Kurzfassung wäre, dass es um das Duell zweier
Magier geht, das über Jahre hinweg auf der Bühne des Night Circus
ausgetragen wird und unzählige Leben beeinflusst.
Andrea Bottlinger, Christian Humberg: Geek Pray Love
Auf dieses herrliche Buch bin ich
aufmerksam geworden, da ich Andrea Bottlinger schon länger genauer
verfolge (also, nur auf ihrem Blog versteht sich ;) ) und ihr
Debütroman Aeternum eines meiner Lieblingsbücher des letzten
Jahres war. Dann hatte ich auf der FedCon die Gelegenheit, die
Autoren zu treffen und eine signierte Ausgabe von Geek Pray Love
abzusahnen.
Es ist ein wahrlich köstliches Büchlein, dass sich mit den vielen Facetten des Lebens als Geek beschäftigt. Ich hab mich an vielen Stellen halb tot gelacht und mich gleichzeitig stark darin wiedererkannt. Jedem, der sich als Geek versteht oder diese Spezies gerne besser kennenlernen will, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
Es ist ein wahrlich köstliches Büchlein, dass sich mit den vielen Facetten des Lebens als Geek beschäftigt. Ich hab mich an vielen Stellen halb tot gelacht und mich gleichzeitig stark darin wiedererkannt. Jedem, der sich als Geek versteht oder diese Spezies gerne besser kennenlernen will, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
In eigener Sache
Mit großer Freude kann ich verkünden,
dass meine Kurzgeschichte „Der Ruf der Stille“ in die Anthologie
der Storyolympiade 2013/2014 zum Thema „Stille“ aufgenommen
wurde. Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass ich die Jury
überzeugen konnte. Hin und wieder tut so ein kleiner Beweis, dass
man es nicht ganz falsch macht, doch sehr gut.
Dieses Jahr im Oktober wird die Anthologie auf der BuchmesseCon vorgestellt.
Dieses Jahr im Oktober wird die Anthologie auf der BuchmesseCon vorgestellt.
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